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Wissenschaftlicher Hintergrund: Elterlicher Stress

Über diesen Test

Die Parental Stress Scale wurde 1995 von Berry und Jones als kürzere Alternative zum 101 Items umfassenden Parenting Stress Index entwickelt. Ihre Besonderheit: Sie erfasst nicht nur belastende, sondern bewusst auch positive, bereichernde Aspekte des Elternseins – beide Aspekte tragen zum Gesamtbild elterlichen Stresserlebens bei. Höhere Werte auf der Skala stehen in Studien im Zusammenhang mit geringerer elterlicher Feinfühligkeit, mehr kindlichen Verhaltensproblemen und einer geringeren Qualität der Eltern-Kind-Beziehung – die Skala wird u. a. eingesetzt, um Veränderungen durch Elternkurse oder Familienunterstützung sichtbar zu machen. Die hier verwendeten Bandbreiten orientieren sich an einer bevölkerungsbasierten norwegischen Stichprobe von 1.096 Eltern einjähriger Kinder (Nærde & Hukkelberg, 2020, PLOS ONE), die einen Mittelwert von 31,0 (SD=7,27) auf dem Rohwertbereich 18–90 berichtet: Der Bereich "durchschnittlich" entspricht ungefähr einer Standardabweichung um diesen Mittelwert.

Dimensionen

Elterliches Stresserleben

Summenwert über alle 18 Items, dargestellt als Prozentwert (Rohwert 18–90).

Quellen & Lizenz

  • Berry, J. O., & Jones, W. H. (1995). The Parental Stress Scale: Initial psychometric evidence. Journal of Social and Personal Relationships, 12(3), 463–472.

    Die Parental Stress Scale ist gemeinfrei (public domain) und darf ohne Genehmigung auch digital genutzt werden; Anpassungen der Formulierungen bedürfen laut Autor:innen einer Genehmigung. Die deutschen Formulierungen sind eine eigene, nicht klinisch validierte Übersetzung der englischen Originalitems.

  • Nærde, A., & Hukkelberg, S. S. (2020). An examination of validity and reliability of the Parental Stress Scale in a population based sample of Norwegian parents. PLOS ONE, 15(11), e0242735.

    Dieser Artikel ist unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 veröffentlicht. Die dort berichteten deskriptiven Kennwerte (M=31,0, SD=7,27, N=1.096) wurden zur Ableitung der hier verwendeten Auswertungsbänder genutzt; es handelt sich nicht um offiziell publizierte klinische Cutoff-Werte.

    https://doi.org/10.1371/journal.pone.0242735
Dieser Test ist ein Selbsterkundungs-Instrument und keine klinische oder diagnostische Beurteilung. Er ersetzt keine Beratung durch Psycholog:innen, Familienberatungsstellen oder Erziehungsberatungsstellen. Bei starker Belastung kann eine Erziehungsberatungsstelle (kostenfrei, in jeder Stadt/jedem Landkreis) oder das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer (0800 111 0 550, kostenfrei und anonym) unterstützen.

Ratgeber zu diesem Thema

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